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Spargel teilt uns demnächst mit, wie er sich fühlt

Von März bis Juni ist in Deutschland Spargelzeit. Das bedeutet viel Arbeit und Planung für die Bauern, denn der Spargel hat ganz bestimmte Temperaturen und Klimagegebenheiten, bei denen er sich so richtig wohlfühlt. Ob die auch immer brav eingehalten werden, könnte er dem Bauern demnächst selbst mitteilen und zwar mit Hilfe der Cloud.
Wissenschaftler haben nämlich nun ein neues Verfahren entwickelt, was den Bauern in Zukunft eine Menge Arbeit abnehmen könnte. Sensoren, die sich auf dem Spargelfeld im Boden befinden, messen dabei die Temperatur und die Feuchtigkeit des Bodens auf dem der Spargel wächst. Diese Daten werden nach dem Messen über das Internet in der Cloud zwischengespeichert. Kommt es zu Abweichungen der Normalsituation, werden die Daten an eine App, die der Bauer auf dem Handy hat, übermittelt. So weiß er immer ganz genau Bescheid, wie es um seine Ernte bestellt ist und kann gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, zum Beispiel eine zusätzliche Schicht Plastik auslegen, falls der Spargel durch Kälte Schaden nehmen könnte.
Ob sich das System durchsetzen wird, muss sich noch zeigen. Fakt ist jedoch, dass es dem Bauern in Zukunft ein erhebliches Stück Arbeit abnehmen könnte. Und man bedenke, dass das Prinzip nicht nur für Spargel anwendbar ist: Auch für Kartoffeln, Karotten oder sämtliche andere Pflanzen, die im Boden wachsen, könnte die Methode Anklang finden.
Meiner Meinung nach eine super Sache, dass sich mit der Cloud sogar die Landwirtschaft revolutionieren lässt. Jetzt darf fortschrittliche Landwirtschaft ruhig mal High-Tech sein, hört man ja sonst nur von genmanipulierten Pflanzen oder Spezial-Chemie-Düngern, die ihr übriges tun.