Privacy Shield statt Safe Harbour?

Eigentlich steht es schon lange fest: Der Privacy Shield wird zukünftig das umstrittene Safe Harbour-Abkommen beerben. Dabei handelt es sich um eine Datenschutzvereinbarung der EU-Kommission mit der US-Regierung. So wie es aussieht, wird auch das letzte Gremium, welches noch ein Veto einlegen könnte, der Verordnung zustimmen. Alles was ihr darüber wissen müsst, erfahrt ihr in meinem heutigen Blog-Post.

Am 12. Juli ist es soweit, dann wird der Privacy Shield offiziell eingeführt. Firmen aus den USA und der EU wird es freuen, denn seit der Europäische Gerichtshof die im Jahr 2000 beschlossene Safe Harbour-Verordnung im letzten Jahr gekippt hat, fehlt den Unternehmen eine Gesetzesgrundlage, anhand der sie Daten von EU-Bürgern in die USA übertragen und dort speichern und verarbeiten dürfen.

Man stellt sich jedoch nun die Frage: Sind Daten europäischer Bürger nun besser vor Zugriffen amerikanischer Behörden geschützt oder verkauft die EU-Kommission hier nur einen alten Hut mit neuem Anstrich? Theoretisch ist es nämlich nicht möglich, dass die EU-Kommission durch eine Absprache mit der US-Regierung etwas an den dortigen Gesetzen verändern kann. Daher bleiben Zweifel, ob die neue Verordnung letztendlich ausreicht, um den Schutz der EU-Bürger zu gewährleisten.


Was weißt du eigentlich über Viren und Trojaner?

So gut wie jeder Computer-Nutzer musste sich schon damit rumärgern: Spam und Viren. Jeder kennt Sie, alle fürchten sie. Doch wie fit sind die User eigentlich wirklich im Thema? Lassen sie einfach ihren Spamfilter zum Schutz vor Bedrohungen per E-Mail laufen und hoffen, dass er schon alle Bedrohungen erkennt oder sind sie tatsächlich fit in der Materie?

Die Realität ist erschreckend: Viele Nutzer wissen nicht einmal über die Grundlagen Bescheid, die es zum aktiven Schutz vor Spam und Viren zu beachten gibt. Die oberste Regel dabei ist es, seine E-Mail-Adresse nicht unkontrolliert im Internet zu veröffentlichen, doch das tun leider immer noch viel zu viele. Die Folge: Spammer durchforsten mit so genannten „Harvestern“ gezielt und automatisch das Netz nach E-Mail-Adressen, die sie nutzen können um sie mit jede Menge Spam regelrecht zuzumüllen. Ist die E-Mail-Adresse einmal in der Händen der Spammer, so ist es schwierig noch etwas gegen den Spam zu unternehmen, denn in der Regel ist es dann bereits zu spät. Die einzige Möglichkeit, um wieder spamfrei zu mailen, ist die Einrichtung einer neuen Mail-Adresse.

Auch bei E-Mails über deren Herkunft man sich nicht im Klaren ist, gilt oberste Vorsicht! Es kommt nicht selten vor, dass sich Internet-Kriminelle als Bank, gemeinnütziger Verein oder ähnliche Organisation ausgeben, um den Nutzer zu suggerieren, es ginge um eine ernste Angelegenheit. Öffnet der neugierige Empfänger jedoch den Anhang, der an die Mail geheftet wurde, sind dort oft Viren und Malware enthalten.

Die Tricks der Internet-Betrüger sind zwar teilweise ausgefallen, mit ein bisschen Vorwissen und Übung sind die Maschen aber im Normalfall einfach zu durchschauen und man darf  bei der PC-Nutzung wieder durchatmen.

Hier mal ein interessanter Vortrag zum Thema: